Sommerlicher Hitzeschutz

 
 

Was bedeutet sommerlicher Hitzeschutz?

Das wesentliche Ziel des sommerlichen Hitzeschutzes ist, der Überhitzung von Räumen vorzubeugen. Hier geht es darum, ein behagliches Raumklima während der Sommermonate sicherzustellen und gleichzeitig den Energieverbrauch für eventuelle Kühlung möglichst gering zu halten. Unter Berücksichtigung einiger weniger dennoch bedeutender Punkte, werden Sie sich sowohl im Sommer als auch im Winter in Ihrem Traumhaus rundum wohlfühlen.


Einflussfaktoren für ein behagliches Raumklima

Es gibt viele Einflussfaktoren, die bestimmen, ob das Sommerklima in unseren Häusern behaglich ist oder nicht. Zu den planerisch beeinflussbaren Stellschrauben für ein behagliches Raumklima gehören zum Beispiel…


Verschattung & Verglasung

An 1. Position der Prioritätenliste steht eine ausreichende Verschattung der sonnenausgerichteten Fensterflächen (vornehmlich Süd- und Westseite). Den größten Erfolg dabei erzielt man mit außen angebrachten, drehbaren und hinterlüfteten Lamellen-Jalousien, Rollläden oder Markisen. Diese bewirken, dass die direkte Einstrahlung im Wesentlichen bereits außen reflektiert wird und die Wärme erst gar nicht nach innen gelangt. Durch nicht verschattete Fenster, die der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, kann sich der Raum unter Umständen um mehr als 15°C aufheizen! Versäumnisse an diesen Stellen können auch durch die beste Bauteilkonstruktion nicht ausgeglichen werden und müssen bei Bedarf, energieaufwändig gekühlt werden.


Wärmeschutz der Gebäudehülle

Genauso wichtig ist aber auch eine fachgerechte & luftdichte Konstruktion. Dämmstoffe verzögern den Wärmeverlauf, sodass die Wärme im Winter nicht so schnell nach außen gelangt und die Hitze im Sommer nicht so schnell nach innen dringt. Die Wärmespeicherfähigkeit der Außenhülle sollte daher hoch sein. Wärmedämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen (Holzfaser, Zellulose) haben gegenüber synthetischen und mineralischen Wärmedämmstoffen mehr Masse und eine höhere Wärmespeicherfähigkeit

Die Phasenverzögerung (PHV) gibt an, mit welcher Verzögerung die auf die Außenhülle einwirkende Sonnenstrahlung auf der Rauminnenseite ankommt. Dieser Wert sollte idealerweise bei 10-12 Stunden liegen, damit die gespeicherte Tageshitze durch die Nachtkühle, z.B. durch Fensteröffnung wieder ausgeglichen werden kann. Die nächtliche oder frühmorgendliche Lüftung sollte mindestens 2 Stunden betragen.


Lüftung

Hierbei betrachtet man die Lüftungsmöglichkeiten eines Gebäudes sowie das Nutzerverhalten z.B. Lüftung der Räume während der kühlen Nachtstunden. Zu empfehlen ist eine geregelte Raumlüftung mit Wärmerückgewinnung.


Natürlich ist das nur ein kleiner Auszug aus den Faktoren, welche für ein behagliches Raumklima ausschlaggebend sind.
So spielen neben dem sommerlichen Hitzeschutz noch weitere Faktoren eine Rolle….

Winterlicher Wärmeschutz mit Wärmebrückenoptimierung
Feuchteschutz (Schlagregen von außen _ Tauwasser von innen)
Feuchtedynamik, Feuchtespeicherung sowie Feuchteausgleich
Kapillarleitung & Diffusion
Heizung und Wärmeverteilung
Lüftung, Komfortlüftung, Luftdichtigkeit

Sprechen Sie uns darauf an, wir beraten Sie gerne!